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Deutscher Hörbuchpreis 2016 – So war’s

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Wie bereits angekündigt, war der Dienstagabend ein ganz besonderer für mich. Das dritte Twittertreffen innerhalb von acht Tagen stand im Kalender. Ohne den großartigen Abend beim Stummfilmkonzert oder im Opernhaus herabsetzen zu wollen, war der Deutsche Hörbuchpreis doch noch ein Höhepunkt. Das lag einerseits an dem festlichen Rahmen und andererseits an den Teilnehmenden (nein, nicht (nur) den Preisträger, auch den bookUP-Leuten!).

Wenn jemand eine Reise tut…

Am Nachmittag begann die Reise für mich in Bochum. Alle Unklarheiten bezüglich des Zusatz- und Anschlusstickets schienen gelöst. Ob es wirklich so ist, weiß ich nicht. Ich habe zwei Tickets gekauft, wurde aber nicht kontrolliert. Verena hatte uns in Dortmund Plätze besorgt und in Mülheim stieg dann Tobi zu. Da der Zug pünktlich war, konnten wir noch ein wenig durch Köln laufen, Beweisfotos machen und mit Fotos 

 

auf Fotos antworten,

den blauen Teppich vor dem Funkhaus fotografieren,

LEGO kaufen und so weiter. Als es langsam Zeit wurde Richtung Einlass zu gehen, trafen wir Stephan. Die erste neue Bekanntschaft war gemacht und wir stürzten uns ins Abenteuer. Also Schlange stehen und hoffen, dass die Dame im Computer unsere Namen findet. Das klappte problemlos, wir bekamen unsere Karten, gingen zur Garderobe und hielten Ausschau nach den anderen. Einige Kleider waren ja schon über Twitter bekannt und auch ich wurde an den roten Strumpfhosen erkannt. Bei Getränken und Schokolade fand sich Zeit für erste Gespräche und Zuordnungen (Wie heißt dein Blog? Wie nennst du dich auf Twitter? Und dein richtiger Name?), nachdem das erste Kennenlernen ja virtuell stattgefunden hatte.

Wir wurden von Stefanie begrüßt und durch das fotogene Funkhaus zu unseren Plätzen geführt. Schon bevor es losging wurde fleißig unter #dhp2016 getwittert, instagramt etc. Mein Versuch, bei snapchat zu berichten, scheiterte leider ziemlich am WLAN. Mehrere Teilnehmer hatten zwischendurch Probleme mit der Verbindung, das kann beim nächsten Mal…vielleicht noch besser werden. Aber unsere Sicht war super und wir waren vor den Fernsehkameras sicher.

Der Hörbuchpreis wird verliehen

Als Moderator Götz Alsmann den Saal betrat, war klar, dass es bald losgeht. Es gab den Hinweis, dass es wegen der Radioübertragung wichtig ist, pünktlich anzufangen.

Die geplante Ansage à la „Machen Sie alle ihr Handy aus, es sei denn, Sie gehören zum bookUP!“ kam nicht. Dementsprechend gab es bei uns auf der Empore etwas Verwunderung, warum in der ersten und zweiten Reihe denn die Displays leuchteten. (Apropos: Habt ihr keine Twitter-App mit „dark theme“?) Wer fragte, wurde aufgeklärt und zeigte sich auch oft interessiert für das, was wir da machen.

Die Gala lief so ab, wie man es auch von anderen Veranstaltungen dieser Art kennt. Es wurde angekündigt, wer ausgezeichnet wird und nach einer Videoeinspielung wurde die Trophäe überreicht, nicht ohne aber durch eine Leseprobe zu beweisen, dass der Hörbuchpreis auch verdient wurde. Sophie Rois und Burghart Klaußner waren nicht dabei. Ihr wurde der Preis als beste Interpretin im Voraus überreicht und auch eine Leseprobe auf Video festgehalten. Vom besten Hörspiel „Wir“ gab es eine Einspielung, hier wurden ja auch nicht die Sprecher ausgezeichnet. Dann gab es noch kurze Gespräche mit Fragen zur Produktion.

Von unserem erhöhten Sitzplatz konnten wir auch wunderbar sehen, wie ein Assistent zwischen den Instrumenten der Band seine Arbeit machte.

Zwischendurch gab es immer wieder tolle persische Musik von Maryam Akhondy Banu, die mit ihrem Kostüm auch mal etwas Farbe auf die Bühne brachte und das Programm noch weiter auflockerte. Nach meinem Empfinden gab es übrigens ein erhöhtes Tweetaufkommen zur Lesung der unendlichen Geschichte mit dem verirrten Irrlicht und den Sonderpreisträgern. Das Porträt der ‚drei Fragezeichen‘ steht übrigens zum Nachhören und Herunterladen bereit. Die Aufzeichnung der Preisverleihung sendet das WDR Fernsehen am Donnerstag, 10. März um 23.25 Uhr.

Zeit für die Aftershow Party

Mit der Eröffnung der lit.COLOGNE war die Verleihung des Deutschen Hörbuchpreises zu Ende und während die Preisträger und Preisträgerinnen sich noch auf der Bühne fotografieren lassen mussten, konnten wir schon das gastronomische Angebot testen (Urteil: sehr gut und das gilt auch für das Personal! Schade um die verpassten Süßkartoffeln und in meinen nächsten Couscoussalat kommen auch Rosinen. Ich habe ja noch welche vom Backen über.)

Wir bookUP-Teilnehmer waren dann wieder ziemlich verstreut, mit einer Schüssel Nudeln fanden sich dann aber wieder kleine Gruppen zusammen, die sich dann ganz nach dem persönlichen Interesse dem Promi-Stalking widmen konnten. 😀 Toll, dass alle so freundlich und gesprächig waren. Ich habe jetzt endlich alle drei Sprecher meiner Lieblingsdetektive ‚im Kasten‘!

Jens Wawrczeck

Das Ende war für ca. 0 Uhr angekündigt und als wir uns nicht lange vorher auf den Rückweg machten, hatte sich das Foyer auch schon sehr geleert und die Aufräumarbeiten begannen. Sogar der blaue Teppich war schon weg!

Danke und auf Wiedersehen!?

Ich danke für die Gelegenheit, bei so einer tollen Veranstaltung dabei gewesen zu sein. Schade, dass wir nicht in einem abgetrennten Raum ein Kennenlernen starten konnten. Manche Leute hatte ich am Anfang nicht gesehen, saßen dann auf der anderen Seite der Empore und dann hat man sich auch nicht wiedergefunden. Aber das ist bei so einer Veranstaltung auch schwerer möglich als bei meinen bisherigen Tweetups und anfälliges WLAN ist besser als kein WLAN! Es war ein wunderbarer Abend und ich danke Stefanie Leo und Esther-Maria Roos für diese Möglichkeit und freue mich auf weitere Treffen, on- und offline mit allen Teilnehmenden! Ich bin mir sicher, wenn sich die Gelegenheit ergibt, wären alle auch nächstes Jahr wieder gerne beim Deutschen Hörbuchpreis dabei.

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