irrewirre

Schauspielhaus Bochum

3. April 2014
von irrewirre
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Und es läuft und läuft und läuft: norway.today

norway.today ist ein Stück für 2 Personen von Igor Bauersima, das im Jahr 2000 uraufgeführt wurde und seit Ende 2011 im Schaupielhaus Bochum zu sehen ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte es seine Hochzeit schon hinter sich, von seiner Wirkung hat es aber nichts verloren. Ich war damals bei der Premiere im Theater Unten dabei. Seitdem empfehle ich die Bochumer Inszenierung immer wieder und bekomme begeisterte Rückmeldungen. Manche Leute wollen sogar ein zweites Mal gehen und das, obwohl es auf der Bühne um Selbstmord geht und der Abend alles andere als leichte Unterhaltung ist. Aber er endet eben auch nicht in einer kollektiven Depression. Jetzt will ich auch mal hier dafür werben.

Ab der ersten Minute ist das Publikum im Theater Unten kein Unbeteiligter, denn das Licht im Zuschauerraum ist noch an, als Verena Schulze als Julie ans Mikrofon tritt. Julie hat genug vom Leben und sucht in einem Chatroom nach einem Partner, der mit ihr den Selbstmordplan in die Tat umsetzt. Alle, die es nicht ernst meinen mit dem Selbstmord, sollen den Chatroom verlassen. Mit der Frage, wer sich ihr anschließen möchte, kann sich jeder im Publikum angesprochen fühlen und da man ja alle Sitznachbarn bei der Beleuchtung sehen kann, werden Blicke gewechselt. Da kann man schon fast erleichtert sein, Weiterlesen →

26 Games

30. März 2014
von irrewirre
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„26 Games“ Woche 24: W wie The Walking Dead

Ich nehme an der Aktion „26 Games“ von Arrcade teil. Daher erscheint hier ab jetzt wöchentlich ein Beitrag zu einem Spiel, bis wir mit dem Alphabet durch sind. Der Buchstabe der Woche, mit dem das Spiel beginnen muss, wird vorgegeben.

Hey, eine Comicvorlage mit Zombies, yeah! Das kann ja nur gut werden. Es gibt den Hype um die Comics und die Serie, vielleicht ist ja was dran, dachte ich. Ich kämpfe ja gerne ums Überleben, virtuell.

Die ganze erste Episode gibt es gratis zum Anfixen, ich bin dabei.

Schon saß ich in Handschellen auf der Rückbank eines Polizeiwagens und dementsprechend handlungsmäßig eingeschränkt. Blöd nur, dass das so bleibt. Ich wollte doch nicht einen Film oder eine Serie sehen, sondern ein Spiel spielen. Ich wollte (so weit man das von einem Xbox Spiel sagen kann) aktiv werden. Pustekuchen! Dass ich nicht direkt mit einer Pumpgun durch die Gegend laufen darf, um Zombies abzuknallen, kann ich ja noch verstehen. Aber wenn mir schon angekündigt wird, dass das Spiel auf meine Entscheidungen reagiert und sich dementsprechend weiterentwickelt, dann will ich auch handeln. Aber die meiste Zeit bin ich zum Zuschauen verdammt. Oder muss dummes Zeug reden. Und mir anhören. Weiterlesen →

26 Games

23. März 2014
von irrewirre
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„26 Games“ Woche 23: U wie Unbound Saga – Rage of the Page

Ich nehme an der Aktion „26 Games“ von Arrcade teil. Daher erscheint hier ab jetzt wöchentlich ein Beitrag zu einem Spiel, bis wir mit dem Alphabet durch sind. Der Buchstabe der Woche, mit dem das Spiel beginnen muss, wird vorgegeben.

Manchmal braucht es ja nicht viel für ein schönes Spiel zwischendurch, besonders wenn es ein Beat ´em up ist: Protagonisten mit bescheuertenen Namen (hier: Rick Ajax und Lori Machete), eine einfache Steuerung, ein bisschen Hintergrundgeschichte und eine tolle Optik.

Rick arbeitet in einer Bar in Toxopolis und greift ein, als sich zwischen Lori und ungewollten Gästen eine Schlägerei anbahnt. Von ihr wird er dann mitgeschleppt, ohne sie zu kennen oder zu wissen, was ihm passieren wird. Die Gegner verlangen eine Karte von ihm und er wird beschuldigt, die Leber von einem gewissen Robbie zu haben…

Geprügelt wird in Comicpanels und wenn die Gegner gerade mal alle bekämpft sind, taucht die Hand des Machers auf und malt neue ins Bild. Den Protagonisten ist bewusst, dass sie sich in einem Comic befinden Weiterlesen →

26 Games

16. März 2014
von irrewirre
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„26 Games“ Woche 22: S wie Silent Age

Ich nehme an der Aktion „26 Games“ von Arrcade teil. Daher erscheint hier ab jetzt wöchentlich ein Beitrag zu einem Spiel, bis wir mit dem Alphabet durch sind. Der Buchstabe der Woche, mit dem das Spiel beginnen muss, wird vorgegeben.

Hurra, eine Zeitreise in die Siebziger! Und im Spiel dann: Zeitreisen!

House on Fire aus Kopenhagen haben vor rund einem Jahr die erste Episode von „The Silent Age“ veröffentlicht. Für Android und iOS Geräte könnt ihr das Spiel kostenlos herunterladen. Es ist ein englischsprachiges point-and-click adventure game, oder wie die Macher es treffender ausdrücken, ein tap-and-click adventure game.

Worum geht’s?
Wir befinden uns im Jahr 1972 als orange-rote Overalls mit Schlag offensichtlich nicht für Aufsehen sorgten, denn genau das ist das Outfit des Protagonisten Joe. Wie wir im Vorspann erfahren, hat er schon jede Menge bescheidener Jobs hinter sich und putzt nun in einem Regierungsgebäude. Sein durchschnittliches Leben könnte einen Kick bekommen, als er von seinem Boss eine Beförderung erhält. Leider bedeutet diese aber nur, die Arbeit seines Ex-Kollegen Frank (der sich am Morgen angeblich für einen andere Karriere entscheiden hat…) zu übernehmen und dafür keinen Cent mehr Gehalt zu bekommen. Aber das sei alles für die nationale Sicherheit wichtig. Weiterlesen →

26 Games

10. März 2014
von irrewirre
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„26 Games“ Woche 21: 2, 1, Risiko

Ich nehme an der Aktion „26 Games“ von Arrcade teil. Daher erscheint hier ab jetzt wöchentlich ein Beitrag zu einem Spiel, bis wir mit dem Alphabet durch sind. Der Buchstabe der Woche, mit dem das Spiel beginnen muss, wird vorgegeben.

In unserem Wohnzimmer stehen viele Gesellschaftsspiele, sehr viele. Nicht dabei ist Risiko. Ich bin ja noch von meiner letzten Runde geschädigt, die vor rund 20 Jahren stattgefunden hat. Bei einem Besuch eines Bekannten kamen wir mitten in der Nacht (für damalige Verhältnisse also ca. 22 Uhr…) auf die Idee, Risiko zu spielen. Die Spielregeln sind ja recht einfach:
Ich habe eine Armee, mit der ich die Welt erobern möchte oder zumindest so weit, wie es mir der Auftrag meiner Karte vorgibt. Jede Runde darf ich je nach Erfolg meine Armee verstärken, dann die Nachbarländer erobern und im Anschluss Truppen verschieben. Also ein reines Kriegsspiel, was mir aber damals und als Brettspielversion nicht besonders negativ auffiel. Geschockt war ich erst als ich die Armee einer Mitspielerin vernichtete und damit einer anderen Person den Sieg bescherte. Ich bin bis heute noch nicht ganz darüber hinweg gekommen. Helikoptereltern von heute hätten diese Erfahrung wohl zu verhindern gewusst. 😉

Trotzdem habe ich dem Spiel auf meinem Windows Phone noch mal eine Chance gegeben. Manchmal gewinnt ein an sich eher ödes Brettspiel ja bei einer digitalen Umsetzung. Weiterlesen →