26 Games

„26 Games“ Woche 6: Enslaved

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Ich nehme an der Aktion „26 Games“ von Arrcade teil. Daher erscheint hier ab jetzt wöchentlich ein Beitrag zu einem Spiel, bis wir mit dem Alphabet durch sind. Der Buchstabe der Woche, mit dem das Spiel beginnen muss, wird vorgegeben.

E wie…erst mal lange nachdenken, ob ich jemals ein Spiel mit E gespielt habe. Ich kann mich nicht erinnern. Zum Glück habe ich im Regal Enslaved gefunden. Also habe ich ganz pflichtbewusst die Disc eingelegt, ohne zu wissen was für ein Spiel es ist und worum es geht.

Viel zu früh stellt sich heraus, dass ich der hässliche Typ vom Cover bin. Aber eines muss man ihm lassen: Hose, Boxhandschuhe, Lichtschwert das keines ist und Augenmakeup sind aufeinander abgestimmt. Das ist doch mal was…Ich bin zuerst in einem eierförmigen Teil gefangen und um mich herum fliegt alles in die Luft. Kein Wunder, dass sich die Rothaarige aus dem Staub macht. Ich nehme die Verfolgung auf und stelle dabei fest, dass ich mich in irgendeinem fliegenden Objekt befinde. Mit an Bord sind Kampfroboter, die offensichtlich nicht auf meiner Seite sind. Da die Steuerung aber einfach ist, ist das kein Problem und die Viecher sind schnell erledigt. Ich muss immer wieder springen und klettern. Dabei muss ich nicht wirklich Ahnung haben, da mir der Weg durch ein Glitzern (Glitzern? Starkes Augenmakeup und Glitzern…wo bleiben die Einhörner?) verraten wird. Abstürzen beim Springen ist scheinbar nicht vorgesehen, wenigstens bin ich nicht in Gefahr, als ich auf den Flügeln des stählernen Drachen herumklettere. Bis das Teil die Freiheitsstatue rammt. Es folgt eine Cutscene, in der mein Drache ein Gebäude rammt. Laden. Die gleiche Cutscene noch mal. Laden. Noch mal die Cutscene. Moment…es ist keine Cutscene! Ich kann mich bewegen und meinen Arsch retten. Gar nicht schwer, wenn man erst mal kapiert hat, dass es geht…Na ja, der Absturz ist aber vorprogrammiert und die Rothaarige, die mich mit ihrer Rettungskapsel (sie innen, ich außen) abgeschossen hat, ist auch wieder da.

Wir sind jetzt auf der Erde. Ich vermute, dass die Handlung in der Zukunft spielt. New York sieht nicht sehr überbevölkert aus, zumindest nicht von Menschen. Es ist eher sehr grün hier, grün im Sinne von: die Natur hat sich ihren Platz zurückgeholt. Gebäude, sogar mit Rolltreppen, sind noch zu erkennen, aber verfallen. Wobei das mit dem Erkennen zunächst so eine Sache ist. Das Bild ist leicht verschwommen und wackelt. Die Rothaarige, die ich während des Fluges um ihre Computerkenntnisse beneidet habe, ist schuld. Sie hat mir eine Art Krone (kein Kommentar…) aufgesetzt und wenn ihr etwas passiert, geht es mir deswegen auch schlecht. Stirbt sie, sterbe ich. Ich bin also ihr Gefangener und soll dafür sorgen, dass sie irgendwo sicher ankommt. Was ihr Ziel ist, weiß ich nicht mehr, aber die ersten 10 Punkte habe ich im Sack.

Weiter geht es. Ich muss ein bisschen Klettern um eine Brücke für die Dame herunterzulassen. Kaum ist das erledigt, muss ich wieder Kampfroboter platt machen.

Hier heißt es jetzt: Fortsetzung folgt. Aus Zeitgründen war erst mal Schluss. Ich darf mich in Enslaved kloppen, kraxeln und vielleicht noch ein paar Rätsel lösen. Also abgesehen von dem, worum es hier geht und wo und wann ich hier gerade bin. Die Grafik ist okay und mit dem Manga-Einschlag kann ich leben. Die unfreiwillige Komik ist der frewilligen bisher überlegen, aber das kann sich ja noch ändern. Die Steuerung ist einfach, bis jetzt konnte damit noch nichts schief gehen. Und ein bisschen Trash ist doch immer wieder schön. Ich werde weiterspielen.
Gut, dass ich mal ein Spiel mit E raussuchen musste.

Alle Artikel zum Buchstaben E sind bei Arrcade verlinkt.

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