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„26 Games“ Woche 23: U wie Unbound Saga – Rage of the Page

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Ich nehme an der Aktion „26 Games“ von Arrcade teil. Daher erscheint hier ab jetzt wöchentlich ein Beitrag zu einem Spiel, bis wir mit dem Alphabet durch sind. Der Buchstabe der Woche, mit dem das Spiel beginnen muss, wird vorgegeben.

Manchmal braucht es ja nicht viel für ein schönes Spiel zwischendurch, besonders wenn es ein Beat ´em up ist: Protagonisten mit bescheuertenen Namen (hier: Rick Ajax und Lori Machete), eine einfache Steuerung, ein bisschen Hintergrundgeschichte und eine tolle Optik.

Rick arbeitet in einer Bar in Toxopolis und greift ein, als sich zwischen Lori und ungewollten Gästen eine Schlägerei anbahnt. Von ihr wird er dann mitgeschleppt, ohne sie zu kennen oder zu wissen, was ihm passieren wird. Die Gegner verlangen eine Karte von ihm und er wird beschuldigt, die Leber von einem gewissen Robbie zu haben…

Geprügelt wird in Comicpanels und wenn die Gegner gerade mal alle bekämpft sind, taucht die Hand des Machers auf und malt neue ins Bild. Den Protagonisten ist bewusst, dass sie sich in einem Comic befinden und kommentieren dementsprechend. Sie wollen dem Macher mal zeigen, was sie davon halten, dass er ihnen ständig neue Gegner malt. Wenn dann wirklich alle Gegner des Machers in einem Panel besiegt sind, geht es ins nächste Panel. Das funktioniert entweder durch Hinlaufen oder durch eine kleine Aufgabe wie Tische zertrümmern oder eine Tür zerstören. Wie üblich gibt es nach einiger Zeit Bossgegner, um am Ende steht natürlich der Kampf gegen den Macher an.

Lori und Rick sind nicht nur von der Statur und Kleidung (ja, bei Lori schlägt das Klischee voll zu: Strich in der Landschaft mit ewig langen Beinen und einem sehr kurzen Rock, einem sehr stoggsparendem Oberteil, Netzstrümpfen und hohen, langen Stiefeln…*gähn*) her unterschiedliche Typen. Das zeigt sich auch im Kampf. Sie ist Spezialistin für Sprünge und Kung Fu, Rick wirft gerne mit Personen um sich und haut einfach drauf. Im Laufe des Spieles kann man weitere Fertigkeiten und Power-Moves freischalten. Während der Kämpfe kann man zwischen beiden hin- und herschalten und damit je nach Situation agieren. Außerdem kann man auch zu zweit spielen und dann übernimmt einfach jeder eine eigene Figur.

Begleitend erschien ein Comic von Cliff Richards, der dem einen oder anderen vielleicht ein Begriff ist durch seine Arbeit an Buffy, für DC Comics, Marvel und für „Pride and Prejudice and Zombies“, das ich immer noch lesen möchte. Am Spiel hat er ebenfalls mitgezeichnet.

Unbound Saga – Rage of the Page gibt es auf Englisch nicht nur für die XBOX 360 als Arcadespiel, sondern auch über das PS Network für die PSP. Die Demo hat mir gefallen, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob es mir die 9,95 € für das gesamte Spiel wert ist.

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Alle Artikel zum Buchstaben S sind bei Arrcade verlinkt.

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